Preis der Wuppertaler Literatur Biennale

Blick auf eine Bühne, auf der eine Autorenlesung der Wuppertaler Literatur Biennale stattfindet

Den mit 7.000 Euro dotierten Preis der Wuppertaler Literatur Biennale 2026 erhält Nina Kiedrowicz für ihre Erzählung „Lloret de Mar“. Herzlichen Glückwunsch! Die Preisverleihung findet am 13. Mai um 19:30 im Pina Bausch Zentrum under construction statt.

Zur Preisträgerin

Nina Kiedrowicz, 1992 im Ruhrgebiet geboren und aufgewachsen, studierte Literaturwissenschaft (B.A.) sowie Stadtforschung (M.A.) an der Universität Duisburg-Essen. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin. In ihrer Arbeit geht es ihr um Perspektiven, die in öffentlichen Diskursen wenig Raum und Gehör finden. Im Herbst 2025 begann sie ein Zweitstudium der Sozialen Arbeit. Sie lebt in Berlin und Essen.

Jury 2026

Der Jury gehören 2026 Orhan Erdem (Preisträger 2024), Emily Grunert (Leiterin Literaturbüro NRW), Thorsten Krämer (Schriftsteller), Avan Amir Weis (Kritiker, Dozent, Lyriker, Künstler) und Antonius Weixler (Literaturwissenschaftler, Germanistik, Bergische Universität Wuppertal) an.

Shortlist

Helen Hermens, „Bewohnerinnen“
Carla Moschner, „Fragmente einer Ich-&-Du-Geschichte
Kerstin Nethövel, „Hausbesuche“
Peter Thiers, „Der Anker“
Lea Wintterlin, „Medea spricht zu ihrem weinenden Kind“

Der Preistext sowie die Texte der Shortlist werden in der zur WLB26 erscheinenden Ausgabe #4 WUT der Literaturzeitschrift KARUSSELL veröffentlicht.

Zum Preis der Wuppertaler Literatur Biennale

Seit 2014 wird im Rahmen des Festivals der Preis der Wuppertaler Literatur Biennale vergeben, um den literarischen Nachwuchs zu fördern. Bewerber*innen sind aufgefordert, einen bisher unveröffentlichten Erzähltext zum Thema der jeweiligen Ausgabe einzureichen. Eine Fachjury wählt aus den anonymisierten Texten den Siegertext aus. Der ausgezeichnete Text wird im Rahmen der Wuppertaler Literatur Biennale verliehen und in der Literaturzeitschrift »KARUSSELL« veröffentlicht. Ermöglicht wird die Vergabe des Preises durch die Kunststiftung NRW, die den Preis und das gesamte Festival neben dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW bereits seit der ersten Ausgabe als Hauptförderer begleitet.

Bis zur Ausgabe 2024 bestand für die Bewerbung eine Altersgrenze von 35 Jahren. Um dem Umstand Rechnung zu tragen, dass literarische Karrieren nicht unbedingt linear verlaufen und Nachwuchsautor*innen nicht gleich junge Autor*innen sein müssen, wurde dieses Kriterium aufgehoben. Stattdessen können sich alle Autor*innen bewerben, die bislang noch keine monografische literarische Veröffentlichung bei einem Verlag getätigt haben. Eine weitere Neuerung ist, dass der Preis nicht mehr wie zuvor in einen Hauptpreis und mehrere Förderpreise unterteilt wird. Ab 2026 konzentriert sich der Preis auf eine*n Preisträger*in, die preistragende Person erhält dafür das volle Preisgeld in Höhe von 7.000 Euro.

Bisherige Preisträger*innen

2014:
Konrad H. Roenne (Hauptpreis), Anja Kampmann, Bastian Kresser, Daniel Zipfel

2016:
Stefan Ferdinand Etgeton (Hauptpreis), Helene Bukowski, Yannic Han Biao Federer

2018:
Yannik Han Biao Federer (Hauptpreis), Stephan Roiss, Franziska Schramm

2020:
Philipp Böhm (Hauptpreis), Astrid Gläsel 
2022: Annika Domainko (Hauptpreis), Emily Jeuckens, Katrin Krause

2024:
Orhan Erdem (Hauptpreis), Lili Aschoff, Maria Marggraf

Privacy Preference Center