Wut hat viele Stimmen. Manche sind laut, andere kaum hörbar – viele bleiben ungesagt. Das "Wut-Archiv der Stimmen" hat während des Festivalzeitraums dazu eingeladen, im Festivalzentrum WTF migrantische und marginalisierte Wut als literarische Ausdrucksform zu entdecken – und selbst Teil eines wachsenden Archivs zu werden. Am Abschlusstag der WLB gibt Yasemin Bertel, die das Projekt im Rahmen des Open Calls der WLB26 entwickelt und durchgeführt hat, Einblicke in das entstandene Wut-Archiv und berichtet von ihrer Arbeit mit den Teilnehmenden.
Die Buchhandlung Nettesheim ist mit einem Büchertisch vor Ort.
Barriere und Anreise:
Das LOCH ist barrierefrei über den Haupteingang zugänglich. Eine vollständig barrierefreie Toilette ist nicht vorhanden. Die Anreise ist über die Schwebebahnhaltestelle Ohligsmühle (ca. 250 m entfernt) sowie über die Bushaltestellen Volkshochschule mit den Linien 600, 601, 611, 649 (ca. 350 m entfernt) oder Hombüchel mit der Linie 643 (ca. 230 m entfernt) möglich. Parkmöglichkeiten bestehen im Parkhaus Kasinostraße und B+B zudem sind Parkplätze im umliegenden Wohngebiet vorhanden, die Suche erfordert jedoch etwas Zeit.
Yasemin Bertel lebt und arbeitet in Wuppertal. In ihren literarischen Arbeiten sowie in ihrer wissenschaftlichen Auseinandersetzung beschäftigt sie sich mit Fragen von Erinnerungskultur, Medien und Antirassismus. Dabei interessiert sie sich besonders dafür, wie persönliche Erfahrungen von Migration, Zugehörigkeit und gesellschaftlichen Machtverhältnissen in Sprache, Literatur und künstlerischen Formaten Ausdruck finden können.