Frauen.bewegt – 100 Jahre GEDOK

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09.05.2026 16:00 Kunsthalle Barmen, Geschwister-Scholl-Platz 4-6 ⬝ 10 €

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Sechs literarische Stimmen, ein Jahrhundert Frauengeschichte(n): Die Wuppertaler Autor*innen Cornelia Ertmer, Christiane Gibiec, Jutta Höfel, Marina Jenkner, Safeta Obhodjas und Marianne Ullmann nehmen uns mit auf eine literarische Zeitreise von den 1920ern bis in die Gegenwart.

Im Mittelpunkt ihrer Erzählungen und Essays stehen Frauen, die etwas bewegen, die sich auflehnen und ihre Wut konstruktiv nutzen. Sie erarbeiten sich Selbständigkeit, schreiben über Zerbrechen und Glück, protestieren gegen rigide Normen, überstehen Todesgefahr und Terror, schaffen Kunstwerke und engagieren sich für Gleichberechtigung und Frieden.

Die Lesung findet im Rahmen der Ausstellung "jetzt" zum 100-jährigen Jubiläum der GEDOK statt.

Die Kunsthalle Barmen befindet sich im 2. OG und ist über einen Aufzug vom ebenerdigen Seiteneingang zu erreichen; hierfür wird die Hilfe der Mitarbeitenden benötigt. Eine barrierefreie Toilette ist ebenfalls über einen Aufzug erreichbar, zudem befinden sich vor dem Seiteneingang zwei Behindertenparkplätze.

Barriere und Anreise:
Die Kunsthalle Barmen befindet sich im 2. OG und ist über einen Aufzug vom ebenerdigen Seiteneingang zu erreichen, wobei Unterstützung durch Mitarbeitende erforderlich ist. Eine barrierefreie Toilette ist ebenfalls per Aufzug zugänglich. Die Anreise kann über die Haltestelle Concordienstraße mit den Buslinien 332, 608, 624, E808, E812, E884 (ca. 100 m entfernt) oder über die Haltestelle Kleine Flurstraße mit der Buslinie 610 (ca. 250 m entfernt) erfolgen. Parkmöglichkeiten befinden sich ca. 250 - 600 m entfernt im Parkhaus in Barmen sowie am Parkplatz Kleine Flurstraße.

Über die Mitwirkenden

Cornelia Ertmer schreibt überwiegend Prosa, Geschichten, Erzählungen, Romane, aber auch Gedichte. Ihre Texte veröffentlicht sie in zahlreichen Anthologien. Im Frühjahr 2026 erscheint ihr neuer Roman: … als quäle mich eine Schlange.

Christiane Gibiec lebt als Autorin und Leiterin einer Schreibwerkstatt in Wuppertal. Sie wurde mit Sachbüchern, Romanen und Dokumentarfilmen (Das Tanztheater der Pina Bausch) bekannt. Dazu zählen der Krimi Türkischrot und die Romanbiografien Unruhe über Annette von Droste-Hülshoff und Else blau über Else Lasker-Schüler.

Dr. Jutta Höfel, geboren 1964, ist als freischaffende Dozentin und Publizistin in der Kulturvermittlung und als Autorin tätig. 2006 erhielt sie den Wuppertaler Springmann-Preis.  Zuletzt publizierte sie Gedichte bei Akzente Digital (12/2025). 

Marina Jenkner, geboren 1980, ist Germanistin, Schriftstellerin und Bühnenpoetin. Seit 2006 veröffentlichte sie einen Lyrikband, zwei Bände mit Kurzgeschichten sowie sechs Romane. 2024 erhielt sie den GEDOK-Literaturförderpreis.

Safeta Obhodjas, aufgewachsen in Bosnien, ist Zeitzeugin der Diskrepanz zwischen Ideologie und Realität. 1992 wurde die Autorin von den serbischen Nationalisten aus ihrem Heimatland vertrieben. Sie schreibt auf Deutsch und Bosnisch vom Leben zwischen den Kulturen.

Marianne Ullmann hat seit 1980 zahlreiche Texte veröffentlicht. Zuletzt erschienen die Kurzgeschichten „Vokabelheft“ (Zeitwellen, 2022) sowie „Das Haus“ (Wir sprechen vom Wasser, 2022).

GEDOK-Autorinnen