Linus Volkmann nimmt uns in seiner Lecture Performance mit auf eine rasante Reise durch die letzten 50 Jahre Punk: Songtexte zwischen Bierseligkeit und Soziologieseminar, (Selbst-)Musealisierung und Heldentum, der Punk als Figur in der Bravo-Foto-Love-Story.
Punk als Sound, als Pose, als Widerspruch. Was bleibt von einem Phänomen, das vom Mainstream geschluckt wurde?
Hier erwartet dich kein Frontalunterricht, sondern punkige Praxis: Ein extra-literarischer Abend zu einer Kunstbewegung, die Wut nicht nur akzeptiert, sondern zur bestimmenden Haltung erhebt und mit Lust zelebriert.
Barriere und Anreise:
Raum 2 kann durch einen schmalen Zugang für Rollstühle erreicht werden. Eine Toilettenmöglichkeit ist nicht verfügbar. Die Anreise kann mit den Buslinien 600, 611, E871, E872, E877 und E878 über die "Pestalozzistraße" erfolgen. Weiterhin kann die Schwebebahn von der gleichnamigen Haltestelle verwendet werden. Parkplätze sind im umliegenden Wohngebiet vorhanden, die Suche erfordert jedoch etwas Zeit.
Linus Volkmann ist Buchautor und Popjournalist. Lange Zeit arbeitete er als stellvertretender Chefredakteur für das Magazin Intro – nun aber ist er frei wie Sperrmüll auf der Straße. Seine Texte, Rants und Clips finden sich unter anderem bei WDR/Cosmo, Titanic, Die Zeit, Spiegel Online, VICE … Zudem konzipiert er Beiträge für Jan Böhmermanns Neo Magazin Royale, das Stück Eier aus Stahl – Max Giesinger und die deutsche Industriemusik erhielt 2018 den Grimme-Preis.