Wut-Archiv der Stimmen

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08.05.2026 15:00 WTF - Wut trifft Freiraum ⬝ Galerie n46, Neumarktstraße 46 ⬝ Eintritt frei

Wut hat viele Stimmen. Manche sind laut, andere kaum hörbar – viele bleiben ungesagt. Das Wut-Archiv der Stimmen lädt Besucher*innen der Wuppertaler Literatur Biennale täglich zwischen 15 und 19 Uhr dazu ein, migrantische und marginalisierte Wut als literarische Ausdrucksform zu entdecken – und selbst Teil eines wachsenden Archivs zu werden. In der Galerie n46 entsteht ein offener Raum zum Lesen, Schreiben und Hören. Besucher*innen können Textfragmente aus Lyrik, Musik, Zeitungen und politischen Reden entdecken und daraus eigene poetische Collagen entwickeln. Wörter werden ausgeschnitten, neu kombiniert oder erweitert. Die entstandenen Texte können anschließend freiwillig eingesprochen werden. Eingeladen sind Menschen mit eigenen Rassismus- oder Migrationserfahrungen ebenso wie alle, die zuhören, lesen und neue Perspektiven kennenlernen möchten.

Konzept und Anleitung: Yasemin Bertel.

Barriere und Anreise:
Um den Veranstaltungsort zu betreten muss eine kleine Stufe überwunden werden, dazu kann (nach Absprache) eine kleine Rampe organisiert werden. Das Erdgeschoss ist barrierefrei. Die Toilette ist leider nicht rollstuhlgerecht. Die Anreise kann mit der Schwebebahn (Ohligsmühle, ca. 240 m entfernt) oder dem Bus über die Volkshochschule mit den Linien 600, 601, 611, 619 und 649 (ca. 320 m entfernt) erfolgen. Parkplätze sind im umliegenden Wohngebiet vorhanden, die Suche erfordert jedoch etwas Zeit.

Über die Mitwirkenden

Yasemin Bertel lebt und arbeitet in Wuppertal. In ihren literarischen Arbeiten sowie in ihrer wissenschaftlichen Auseinandersetzung beschäftigt sie sich mit Fragen von Erinnerungskultur, Medien und Antirassismus. Dabei interessiert sie sich besonders dafür, wie persönliche Erfahrungen von Migration, Zugehörigkeit und gesellschaftlichen Machtverhältnissen in Sprache, Literatur und künstlerischen Formaten Ausdruck finden können.

 

 

 

Yasemin Bertel